5 Tipps für den perfekten Malta-Urlaub

Seinen Lieblingsstrand finden

Malta besteht zwar zum großen Teil aus steiler oder verbauter Küste, hat aber trotzdem eine Handvoll sehr schöner Strände zu bieten. Am besten erkundet man die Insel mit dem Mietwagen. Aber, Vorsicht: Es herrscht Linksverkehr! Außerdem ist das Eiland eines der Länder mit der höchsten Bevölkerungsdichte in Europa. Die Straßen in und um die größeren Ortschaften sind oft verstopft. Wer es entspannter angehen will, steigt in den öffentlichen Bus – auch damit lassen sich die meisten Strände entdecken. Die alten, gelben Busse, für die Malta einst so berühmt hat, mussten mittlerweile allerdings einer modernen Flotte weichen.

Durch die Gassen Vallettas schlendern

Wie zurückversetzt in ein anderes Jahrhundert fühlt man sich beim Schlendern durch die Altstadt Vallettas: Die engen Gassen, die Häuser aus Sandstein, Wäsche, die zum Trocknen hoch über den Gehsteigen hängt. Wenn es die Sonne wieder mal zu gut meint, ist immer ein kühles Museum oder ein Café in der Nähe. Unbedingt probieren: Pastizzi sind kleine, mit Ziegenkäse gefüllte Teigtaschen – es gibt sie an jeder Straßenecke.

Marsaxlokk

Marsaxlokk

Frischen Fisch im Hafen von Marsaxlokk schlemmen

Bunte, traditionelle Fischerboote soweit das Auge reicht: Ein Ausflug in den pittoresken Hafenort Marsaxlokk lohnt sich allemal. Man schlendert der Uferpromenade entlang und schaut den Fischern zu, wie sie ihre Boote pflegen. Kein Problem, wenn der Magen knurrt: Die Restaurants am Hafen servieren fangfrischen Fisch und große Pizzen zu guten Preisen.

Blick auf Gozo

Blick auf Gozo

Ausflug auf die Insel Gozo

Es sind nur 25 Minuten, aber man fühlt sich wie in einer anderen Welt: Maltas kleinere Schwesterninsel Gozo ist viel ruhiger und weniger belebt. Tipp: Einfach ein Fahrrad ausborgen, den nächsten Strand suchen und vor der Rückfahrt in einem der Restaurants hausgemachte Ravioli verspeisen.

Blaue Lague

Blaue Lagune

Bootsfahrt nach Comino

Ganz anders geht es auf der Mini-Insel Comino zu: Sie beherbergt die berühmte Blaue Lagune, einen Küstenabschnitt mit kitschig türkisblauem Wasser. Tagsüber treten sich hier Massen von Touristen gegenseitig auf die Zehen. Abends, wenn die Touristenboote weg sind, wird es aber schnell ruhiger. Wer sich traut, schwimmt hinüber zur Miniaturinsel Cominotto.

 

 

Gastbeitrag von Maria Kapeller: www.kofferpacken.at

Valletta – die „Hauptstadt der kurzen Wege“

Skyline von Valletta

Skyline von Valletta

Als eifrige Leser unseres Blogs solltet Ihr mittlerweile wissen, dass Malta ein sehr kleiner Staat und damit das kleinste Mitgliedsland überhaupt der EU ist. Dies gilt sowohl für die Fläche von 316 km² als auch für die Bevölkerung, welche aus ca. 425.000 Einwohnern besteht. Aber war euch bewusst, dass selbiges auch für die Hauptstadt Valletta gilt?

Die ungefähr 6400 Einwohner verteilen sich auf lediglich 0,84 km² – beides sind die kleinsten Werte im EU-weiten Hauptstadt-Vergleich. Die geringe Fläche bedeutet, dass man, um die durchschnittliche Bevölkerungsdichte pro km² zu berechnen, auf einen km² hoch (!) und nicht runterrechnen muss. Die kuriose Folge: Die Bevölkerungsdichte pro km² ist damit höher als die eigentliche Einwohnerzahl. Zum Vergleich: Luxemburg, die Hauptstadt des gleichnamigen zweitkleinsten EU-Landes, misst über 50 km².

Alle Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß zu erreichen

Dass Valletta flächenmäßig klein ist, heißt aber nicht, dass die Stadt nicht reich an kultureller Vielfalt ist. Viel mehr bedeutet es, dass sämtliche Sehenswürdigkeiten problemlos zu Fuß zu erreichen sind. Das gilt beispielsweise von jedem Punkt der Gemeinde aus für den sogenannten Großmeisterpalast, der in der Vergangenheit verschiedenen Machthabern der Inselgruppe als Amtssitz diente und heute eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes darstellt. Knapp drei Gehminuten entfernt befindet sich die St. John’s Co Cathedral, welcher als der zweite Sitz des Erzbischofs von Malta fungiert. An der Nordspitze der Halbinsel, auf der sich Valletta befindet, liegt übrigens das Fort St. Elmo. Dieses spielte sowohl während der Belagerung Maltas im 16. Jahrhundert durch das osmanische Reich als auch im zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle.

Rechtwinkliges Straßennetz erleichtert die Orientierung

Übrigens: Sich in Valletta zu verlaufen ist nicht nur aufgrund der geringen Fläche so gut wie unmöglich, denn alle Straßen in der Stadt sind rechtwinklig angeordnet. Ähnlich wie zum Beispiel in Manhattan müsst Ihr also nur die abgelaufenen Häuserblocks zählen und beim Rückweg die gleiche Anzahl zurücklegen und Ihr kommt ganz sicher wieder am Ausgangspunkt an.
Klingt doch eigentlich recht verlockend, oder? Also worauf wartet Ihr dann noch? Reist nach Valletta und überzeugt euch selbst von der Attraktivität der „Hauptstadt der kurzen Wege“.

Fußball auf Malta

Bucht auf Malta

Bucht auf Malta

Der Inselstaat Malta betreibt mehrere Sportligen und neben Wasserball und Rugby ist vor allem Fußball bei der einheimischen Bevölkerung sehr beliebt und ist dementsprechend die Sportart mit den meisten Akteuren. Das ist zum einen auf die britische Vergangenheit des Landes zurückzuführen, denn England ist bekanntlich das „Mutterland“ des Fußballs und steigerte die Bekanntheit des Sports auch auf Malta. Auf der anderen Seite spielt auch die geographische Nähe zu Italien eine Rolle, welches ebenfalls als eine der weltbesten Fußballnationen gilt.

Maltesische Nationalmannschaft auf dem aufsteigenden Ast

Obwohl Malta erst 1964 die Unabhängigkeit von Großbritannien erlangte, ist es bereits seit 1959 Mitglied des Fußballweltverbands FIFA. Die maltesische Nationalmannschaft existiert also sozusagen länger als der Staat selbst – verrückt, oder? Seit 1972 nimmt Malta sogar regelmäßig an Qualifikationsspielen für Welt- und Europameisterschaften teil, erreichte bis dato allerdings nie ein wichtiges Turnier. Zwar setzte es mangels Konkurrenzfähigkeit häufig hohe Niederlagen, aber zwischendurch wurde auch das eine oder andere achtbare Ergebnis erreicht, wie z.B. ein 0:0 in der EM-Qualifikation 1979 gegen Deutschland. Im Rahmen der Ausscheidungsspiele für die Europameisterschaft im kommenden Jahr in Frankreich belegte Malta zwar den letzten Platz in seiner 6er-Gruppe, ließ aber zumindest mit zwei Unentschieden gegen Bulgarien und Aserbaidschan sowie zwei respektablen 0:1-Niederlagen gegen Italien aufhorchen. In der Weltrangliste rangiert die Mannschaft momentan auf Platz 162 von 200 zwischen Guyana und Grenada – für ein Team, das fast ausschließlich aus Halbprofis besteht, die noch einem weiteren Beruf nachgehen, sicherlich respektabel.

Die zuletzt erzielten Ergebnisse zeugen zudem von einer positiven Entwicklung der Nationalmannschaft und es wäre den sympathischen Insulanern zu wünschen, dass in naher Zukunft vielleicht ein Erfolg gegen eine große Mannschaft eingefahren wird, um die internationale Beachtung des dortigen Fußballs zu steigern.

Maltese Premier League als höchste Spielklasse

Natürlich betreibt die Inselgruppe auch ein eigenes Ligensystem und die sog. „Maltese Premier League“ ist mit insgesamt 12 Mannschaften die höchste Spielklasse. Rekordmeister sind die Sliema Wanderers mit 26 Titeln. Der Meister der maltesischen Liga nimmt sogar jährlich an der Qualifikation zur UEFA Champions League teil, ist dort aber ähnlich wie die Nationalmannschaft in ihren Wettbewerbern häufig nur Außenseiter. Letzte Saison unterlagen die Lincoln Red Imps beispielsweise dem international ebenfalls nur zweitklassigen Havnar Bóltfelag von den Färöer Inseln mit 1:1 und 2:5.

Geographie Maltas

Landschaft MaltasAuf unserem Blog möchten wir euch nun die Geographie Maltas vorstellen, welche einige Besonderheiten aufweist. Der Inselstaat liegt 80 Kilometer südlich von Sizilien und etwa 300 Kilometer östlich von Tunesien zentral im Mittelmeer und ist aufgrund seiner südlichen Lage eine der Hauptanlaufstellen für afrikanische Flüchtlinge.

Außergewöhnlich ist auch Maltas vergleichsweise hohe Einwohnerzahl, denn unter den sogenannten europäischen „Zwergstaaten“ (neben Malta selbst sind dies Monaco, der Vatikan, San Marino, Andorra und Liechtenstein), ist diese mit 400.000 äußerst hoch. Auf Platz 2 folgt weit abgeschlagen in dieser Rangliste Andorra mit knapp 90.000 Einwohnern.

Diese – im Verhältnis zur Fläche – immens große Bevölkerung sorgt auch dafür, dass der maltesische Archipel extrem dicht besiedelt ist. Mit fast 1300 Einwohnern pro km² weist die ehemalige britische Kolonie die fünfthöchste Bevölkerungsdichte der Welt auf. Zum Vergleich: In Deutschland leben „nur“ 225 Einwohner auf einem km². Bedingt durch den Platzmangel auf den drei bewohnten Inseln Gozo, Comino und der Hauptinsel sind allerdings auch die Städte und Gemeinden selbst relativ klein. Die Hauptstadt Valletta ist mit gerade einmal 0,84 km² die kleinste Hauptstadt eines EU-Staates – ihre hochgerechnete Bevölkerungsdichte von 6800 Einwohnern pro km² stellt dagegen wiederum einen internationalen Spitzenwert dar. Selbst Deutschlands Hauptstadt Berlin kann mit „lediglich“ 3891 Einwohnern pro km² bei weitem nicht mithalten – Zahlen, die die Besonderheit Maltas eindrucksvoll unterstreichen.

Eine weitere Folge der geringen Größe des Staates ist, dass zahlreiche Gemeinden auf der Hauptinsel, ähnlich wie im Ruhrgebiet, zusammengewachsen sind und es sich dabei viel mehr um ein zusammenhängendes Siedlungsgebiet handelt. Fährt man mit dem Auto 15 Minuten von Valletta nach Birkirkara, die mit 22.000 Einwohnern größte Gemeinde des Landes, durchquert man selbst in dieser Kürze der Zeit die Städte Il-Furjana, Tal-Pietà und L-Imsida.

Aufgrund seiner geographischen Lage ist Malta auch klimatisch günstig positioniert und die Temperaturen fallen selten unter 10°C, sodass das Land das ganze Jahr über ein attraktives Ziel für Touristen darstellt. Im Sommer, um sich nach dem Sonnenbaden am Strand im Mittelmeer abzukühlen und im Winter, um die eigentlich kalte Jahreszeit unter angenehmeren Bedingungen zu überbrücken.

Speziell ist auch die Artenvielfalt der Inselgruppe, denn trotz seiner geringen Größe und Höhenunterschiede besitzt Malta über 1100 verschiedenen Pflanzenarten, sodass die Erforschung des Staates auch für Naturfreunde empfehlenswert ist.

Die perfekten Urlaubsfotos schießen

Schöne Bucht auf MaltaWenn man nach Malta reist, schießt bestimmt auch viele Fotos! Wir haben im Folgenden einige gute Tipps, wie man die perfekten Fotos macht.
Um gute Fotos zu schießen braucht man nicht unbedingt die neueste Spiegelreflexkamera. Auch mit der 5 Jahre alten Digitalkamera lassen sich gute Fotos schießen, man muss nur wissen wie.

  • Die erste Voraussetzung ist, dafür zu sorgen, dass die Kamera auch den gesamten Urlaub durchhält. Man sollte einen Ersatzakku mitnehmen sowie eine zusätzliche Speicherkarte kaufen. Gerade Fotos mit hoher Auflösung nehmen sehr viel Speicherplatz ein.
  • Außerdem sollte man die eigene Kamera verstehen. Auf der Fahrt oder dem Flug ist sowieso immer ordentlich Zeit, wieso also nicht einfach mal ins Handbuch der Kamera schauen? Welcher Knopf bedeutet was, welche Einstellungen sollte ich vornehmen usw.
  • Man hat ein schönes Motiv gefunden, aber es laufen immer wieder Passanten davor? Man sollte auch mal die Perspektive wechseln und nicht alles aus der Totalen fotografieren, sondern ins Detail gehen. Auf vielen Fotos ist einfach viel zu viel drauf, wodurch es auf den Betrachter schnell hektisch wirkt. Der Zoom kann dabei helfen, gewisse Elemente an den Seiten auszublenden.
  • Man sollte nicht immer nur das gleiche fotografieren. Natürlich, Malta hat sehr schöne Strände und Buchten, aber was bringen Ihnen 500 Fotos von Stränden, das wird viel zu schnell langweilig. Versuchen Sie Motive einzufangen, die sonst gar nicht so auffallen. Malta hat auch im Bereich der Architektur so einiges zu bieten.
  • Wenn man Landschaftsfotos schießt, sollte man dabei auf den Horizont achten. Dieser muss auf dem Foto gerade sein, um eine schöne Bildaufteilung zu erhalten. Dabei sollte auf keinen Fall zu sehr auf die Symmetrie geachtet werden, das lässt Bilder schnell langweilig werden. Man sollte variieren und versuchen, nach dem goldenen Schnitt zu fotografieren.

Mit diesen Tipps wird man nach der Reise definitiv auf schöne Bilder schauen können.
Es ist außerdem empfehlenswert, nach solch einer Reise ein Fotobuch drucken zu lassen. Die Fotos können so übersichtlich und geschützt aufbewahrt werden. Hier kann man ein Fotobuch nicht nur selbstständig gestalten, sondern auch sehr günstig, aber dennoch in hoher Qualität drucken lassen. Dadurch kann man sich auch einige Jahre nach der Reise an die schönsten Erlebnisse zurückerinnern.

Maltas „Indipendenza“

IMG_1719Am 21. September feiern die Malteser ihre Unabhängigkeit von Großbritannien. Seit dem Jahr 1964 ist Malta keine britische Kolonie mehr. Heute ist das ein sehr großer Feiertag in Malta. Die Malteser nennen den Feiertag „Jum 1-Indipendenza“.

Die Geschichte

Die Maltesischen Inseln haben aufgrund ihrer strategischen geografischen Lage im Mittelmehr eine sehr große Bedeutung in der Vergangenheit gespielt. Sie waren immer von fremden Nationen beherrscht. Als im Jahr 1800 die Briten die Inseln von den Franzosen befreit haben, erlaubten sie den Maltesern eine eigene Regierung innerhalb des britischen Imperiums zu gründen. So wurde Malta eine britische Kolonie.
Nach dem zweiten Weltkrieg durften die Malteser ihre politische Unabhängigkeit erhalten, was zu einem sehr langen politischen und gesellschaftlichen Prozess wurde. Die Bewegung für Unabhängigkeit im Land hat sich dafür sehr eingesetzt und nach einem Referendum wurde Malta am 21. September 1964 unabhängig. Im Jahr 1974 wurde Malta eine Republik.
Jedes Jahr gibt es verschiedene Feierlichkeiten anlässlich dieses bedeutsamen Tages in der Geschichte Maltas.

Das Monument

Am 21. September 1964 wurde die maltesische Flagge in Floriana erhoben. Seitdem hat die kleine Stadt in der Nähe der Hauptstadt Valletta auch eine historische und symbolische Bedeutung für Malta. Aus diesem Grund wurde dort im Jahr 1989 auf dem 25-jährigen Jubiläum der Unabhängigkeit eine Statue aus Bronze und Marmor errichtet. Mit ihren 8,5 Metern Höhe ist sie wahrscheinlich die größte Statue in Malta. Das Denkmal stellt eine Frau dar, die die maltesische Flagge in einer Hand erhebt und in die Ungewissheit schreitend, versucht sie sich von den Fesseln der Vergangenheit zu befreien.

 

Lebensstandard und Esskultur in Malta

Wer einen längeren Aufenthalt in Malta plant, der interessiert sich sicher was einem dort erwartet, was die Lebensbedingungen sind, wie der Lebensstandard und die Malteser sind und nicht zuletzt was man dort isst.

Sightseeing in Malta

Lebensstandard – Malta ist ein kleiner Inselstaat im Mittelmeer. Aufgrund dieser geografischen Lage wurde die maltesische Geschichte, Kultur und Tradition durch die Jahrhunderte von  den asiatischen bzw. arabischen Ländern sowie Italien und England geprägt, da Malta eine britische Kolonie war. Man kann sich denken, dass das sicher ein einzigartiger Mix ist!

In Malta ist Englisch die offizielle Amtssprache, es wird aber noch Italienisch und Maltesisch gesprochen. Zudem ist die Kriminalität dort sehr niedrig, deshalb eignet sich der Inselstaat sehr gut für Familien mit Kindern. Malta ist nicht zu groß, weit weg von dem Großstadtchaos und bietet viele idyllische Orte, die auch sehr gut zur Erholung sind. Mit einem sehr warmen Sommer und mildem Winter kann man ganzjährig draußen etwas unternehmen.

Da die Insel als Tourismusdestination sehr gut entwickelt ist, gibt es insbesondere im Sommer zahlreiche Attraktionen. Langweilig wird es ganz bestimmt nicht!

Was zu bedenken ist: obwohl das Leben in Malta im Vergleich zu diesem in Deutschland im Allgemeinen günstiger ist, kosten einzelne Produkte beispielsweise aus der Kosmetik- und Pflegeindustrie in etwa das Dreifache wie in Deutschland. Das ist so, weil Malta viele Produkte nicht selbst herstellen kann und diese importieren muss.

Esskultur – geprägt von dem Mittelmeerflair, ist die maltesische Küche selbstverständlich eine mediterrane Küche und man könnte sie mit der italienischen vergleichen: Meistens wird saisonal gegessen mit viel Gemüse, Fisch, Früchten und Teiggerichten. Traditionelle maltesische Speisen sind beispielsweise:

  • Ross il-Forn – ein maltesisches „Risotto“, bzw. „Reisauflauf“ aus Reis und Hackfleisch, Eiern sowie Safran, das sehr langsam gekocht wird.
  • Brugiel mimli – Auberginen, die mit Fleisch, Kapern und Oliven gefüllt sind.
  • Ħobż biż-żejt – Dieses Gericht ist offensichtlich an die arabische Küche angelehnt. Es handelt sich hierbei um ein rundes Sauerteigbrot, das mit unterschiedlichen Kombinationen von Thunfisch, Zwiebeln, Knoblauch, Oliven, Kapern, Tomaten, Minze oder Sardellen belegt und mit Olivenöl beträufelt wird.

Sehr beliebt in Malta sind außerdem gebratene/gebackene Kaninchengerichte, wie beispielsweise Fenek mit Rotwein und Tomaten.

15 überraschende Fakten über Malta

Historische StadtWitzig: Es gibt über 200 Inseln im Mittelmeer, aber sage und schreibe 90% der Touristen besuchen nur 10% davon. Malta zählt vor allem bei den Amerikanern zu den eher unbekannteren.

Malta befindet sich südlich von Sizilien und nordöstlich von Tunesien. Die Insel hat eine felsige Küste, schöne Strände, ist sehr geschichtsträchtig und ist eines der kleinsten Länder Europas. Interessiert an 15 überraschenden Fakten? Los geht’s!

1. Man sagt über das Calypso Cave, dass es jene Höhle ist, über die Homer in „Die Odyssee“  geschrieben hat. Das Calypso Cave ist an sich nichts Besonderes, der dortige Ausblick auf den nahegelegenen Strand allerdings schon.

2. Malta besteht aus drei Inseln: Gozo, Comino und Malta

3. Es gibt zwei Amtssprachen – Englisch und Maltesisch (was ein bisschen arabisch klingt).

4. Die Hauptstadt Gozos ist Victoria, auch bekannt unter dem Namen Rabat. Besonders bekannt ist die wunderschöne Cittadella, deren Ursprung bis ins Mittelalter zurückreicht.

5. Mdina, die alte, von Mauern umgebene Stadt erlaubt auf seinen Straßen nur Autos von Einheimischen.

6. Die Hochsaison am Strand kann bis Mitte Herbst dauern.

7. Der große unterirdische Friedhof Hal Salflieni Hypogeum wurde etwa 2500 v. Chr. freigelegt.

8. Auf Malta fährt man auf der linken Straßenseite.

9. Die Briten hatten bis 1964 die Herrschaft in Malta, bevor das Land unabhängig wurde.

10. Es gibt in Küstennähe einige gesunkene Schiffe aus dem Zweiten Weltkrieg.

11. Laut UNESCO ist Valletta eine der geschichtsträchtigsten Städte der Welt.

12. Die Küstenabschnitte in Malta und Gozo sind ein Paradies für Wanderlustige.

13. Malta belegt Platz 48 der weltweit glücklichsten Länder. Das geht aus einem UN-Bericht von 2013 hervor.

14. Am San Blas Bay im Nordosten von Gozo gibt es einen roten Sandstrand.

15. Das Azure Window ist ein Felsen in Gozo mit natürlich geformtem flachem Dach. Man kann zwar nicht darauf laufen, aber dafür ganz nah baden.

Malta – Strand- und Kultururlaub in einem

Familie auf MaltaAlle, die gerne Strand- und Kultururlaub verbinden, kommen auf Malta auf ihre Kosten. Neben den typischen Fels- und Sandstränden findet man dort auch lebendiges Stadtleben und wilde Partynächte in den touristischen Zentren, aber auch historische Kultur und wunderschöne Landschaften. Selbst Anfang Oktober herrscht strahlender Sonnenschein und das Mittelmeer lädt auch dann noch zum Baden ein. Malta bietet sich vor allem auch für Taucher und Schnorchler an, denn man findet dort viele Höhlen, Grotten und Wracks, die zum Erkunden einladen. Auch die überdurchschnittliche Sichtweite unter Wasser dürfte Tauchern zusagen.
Im Hochsommer kann es auf Malta leicht bis zu 40 Grad heiß werden. Dementsprechend heizt sich dann auch das Meer auf, sodass stets angenehme Temperaturen zum Baden herrschen. Im Früh- und Spätsommer bleibt es immer noch heiß. Das bedeutet, dass normalerweise von Mai bis Oktober durchgehend gebadet werden kann. Die Landschaft Maltas ist grundsätzlich geprägt von Kalkfels. Pflanzen sind dort eher selten. An der Küste sind zahlreiche malerische Buchten und Höhlen zu finden.

Kulturliebhaber sollten auf jeden Fall die komplette Insel erkunden. Mit zahlreichen Tempelanlagen und Palästen hat Malta eine Menge zu bieten. Unter anderem können Touristen auf Malta die UNESCO Weltkulturerben Hal Saflieni, ein unterirdisches Labyrinth, Hagar Qim, eine historische Tempelanlage und die Hauptstadt Maltas, Valletta erkunden. Auch findet in Malta – wie schon berichtet – jährlich das Victoria Arts Festival statt. Dieses wird von der Regierung Maltas gesponsert. Touristen und Einheimische können sich dabei über zahlreiche kostenlose Konzerte von Künstlern aus der ganzen Welt freuen. Aber auch für Liebhaber der malerischen Kunst gibt es dort immer etwas zu sehen.

Um die Insel auf eigene Faust zu erkunden, bietet es sich vor allem an, ein Auto zu mieten. Malta kann aber auch zu Fuß mit dem Rucksack erkundet werden. Wer dafür noch einen Rucksack braucht, kann unter anderem auf dieser Seite fündig werden. Da Malta nicht besonders groß ist, braucht der Wanderer auch nicht sehr lange, um die Insel zu durchqueren. Des Weiteren gibt es mittlerweile auch eine Hop-on Hop-off Bustour auf Malta, mit der der Urlauber jede Sehenswürdigkeit auf der Insel erreichen kann. Malta ist vor allem für diejenigen eine Reise wert, die gerne einen entspannenden Strandurlaub und eine  Bildungsreise verbinden.

18. Victoria International Arts Festival

In Malta ist immer etwas los – Events, Festivals und verschiedene Veranstaltungen bereiten nicht nur den Einheimischen, sondern insbesondere auch den Urlaubern eine unvergessliche Zeit. Die Malteser lieben es zu feiern! Und dafür gibt es viele Gelegenheiten auf der schönen Mittelmeerinsel.

Church buildingSchon bald, genauer gesagt am 10. Juni 2015, heißt es wieder: Willkommen zum 18. Victoria International Arts Festival!!! In den darauffolgenden Wochen können sich alle Bewohner und Besucher auf spektakuläre Konzerte freuen. Es reisen mehr als 600 Musiker aus der ganzen Welt an, von Amerika bis Australien oder Asien – in Malta wird bis zum 13. Juli 2015 sehr viel geboten. 17 verschiedene Nationen werden dabei auf der Insel ihre Musikkünste präsentieren.  Es finden pro Tag rund 33 Konzerte statt und das auch noch kostenlos. Maltas Regierung tritt hierbei als Sponsor auf und sorgt somit für ein kulturelles Highlight für die Öffentlichkeit. Die Auftritte erfolgen allesamt in Victoria in verschiedenen Einrichtungen. Mitunter kann in der St. Augustine Church, der St. George’s Basilica oder im Il-Hagar Museum die überwiegend klassische Musik genossen werden. Solisten treten ebenso auf wie Big Bands, Chöre oder ganze Symphonieorchester.  Außerdem sind verschiedene Kategorien von Kammermusikensembles sehr beliebt.

Das Festival wird am ersten Tag mit einem Eröffnungskonzert begonnen. Dabei steht das Malta Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Joseph Vella im Mittelpunkt. Im weiteren Verlauf werden viele weitere Kompositionen vorgeführt, einige davon haben ihre Premiere im Rahmen dieses Festivals. Eine Ehre für viele Musikliebhaber, die dafür extra nach Malta gereist sind. Ein weiterer Höhepunkt ist das fünftägige Mini-Festival, in dem Fans der Barockmusik auf ihre Kosten kommen.Gozo

Auch die malerische Kunst kommt nicht zu kurz: Der bekannte Künstler Mark Sagona wird seine Werke im Il-Hagar Museum ausstellen. Mark Sagona lebt und arbeitet auf Gozo, der Schwesterninsel von Malta. Seine Gemälde sind überwiegend abstrakt und ziehen die Betrachter in den Bann. Ein genaueres Hinsehen lohnt sich auf jeden Fall!


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